Also ich habe mir jetzt alle Anmerkungen durchgelesen und komme auch jetzt wieder zu dem Schluss: es gibt nicht nur eine Wahrheit! Kohlehydrate zu verdammen und Eiweiss über Alles - ist keine Lösung - denn es gibt Menschen, die Kohlehydrate sehr gut aufspalten können und Eiweiss nicht so gut. Ein Überschuss an Eiweiss kann zum Beispiel Nierensteine auslösen. Und billige Eiweiss-shakes sind sowieso der absolute Stoffwechselkiller, da nicht ausgewogen, säurebildend, fast nur billiges Eiweiss. Vor allem tierisches Eiweiss hat ja auch wieder sehr viele andere Nachteile weil starker Säurebildner - Generell ist es aber sicherlich angebracht, hochwertige Kohlehydrate zu essen (kein rohes Getreide wie Müsli - das ist nämlich sehr darmschädlich - bitte erhitzen oder einweichen) und Industriezucker, künstl, Süßstoffe, Glutamate, Konservierungsstoffe etc. weitgehend zu vermeiden. Aber auch hier macht die Dosis das Gift. Generell ist eine Zunahme von Stoffwechselerkrankungen - nicht nur Diabetes - im Vormarsch. Nur der Pharmaindustrie und geldgierigen Ärzten die Schuld zu geben, ist wohl eher kurzsichtig. Ich kenne Ärzte, die ihren Job sehr ernst nehmen. Doch wie kann der Arzt überleben, wenn ihm von der Krankenkasse in Niederösterreich € 7,-- pro Patient zukommen. Wieviele Patienten soll er denn pro Stunde behandeln? Da bleibt oft nicht viel mehr Zeit als Medikamente zu verschreiben. Und in Österreich wird der HB1C-Test, der für die Früherkennung notwendig wäre, garnicht erst von der Krankenkasse bezahlt. Stellen sie sich vor, der Arzt empfiehlt jedem diesen Test zu machen (was ja sinnvoll ist), er würde wohl als Geldgierig dastehen, weil jeder glaubt, da verdient er sich jetzt eine goldene Nase. Denn bei jeder Erkrankung und natürlich besonders bei Diabetes wäre es notwendig, mit dem Patienten ein ernshaftes Gespräch zu führen um die Ursachen zu erkennen. Und dass ist ja nicht immer zuviel zu Essen (kommt aber schon oft vor, und ich habe die Erfahrung gemacht, das viele Diabetiker das garnicht ändern wollen. Bei €7 bis 10 € pro Patient- tut leid. Da ist eine Privatkonsultation wohl notwendig und die kann und will sich nicht jeder leisten. Es gibt Übergewichtige, die "ZUWENIG" essen (nachweislich) und Nichtübergewichtige die Diabetes 2 bekommen.
Außerdem sind die meisten Ärzte mit dem Thema Ernährung komplett überfordert, da bleiben dann halt nur ein paar allgemein (meistens) gültige Floskeln.
In meiner Praxis habe ich hunderte Kunden sitzen gehabt, die abnehmen wollten. Da war wirklich alles dabei. Da ich mit bei meiner Arbeit mit der Ursachenfindung beschäftige (Stoffwechselanalyse, Lebensmittelprofil, Meridiandiagnose) kann ich nur sagen, generell ist mässige Bewegung und eine Ernährung die aus frischem Gemüse, Obst, hochwertigen Kohlehydraten (Vollkorn) und wenig Fleisch und Milchprodukte ein guter Ansatz. Aber eben auch nicht für JEDEN gültig. Sehr oft ist das in einem gewissen Berufsumfeld garnicht umsetzbar. Ursache von Übergewicht und damit erhöhtes Risiko von Diabetes ist in sehr vielen Fällen auch: STRESS - und die damit
einhergehende starke ÜBERSÄUERUNG, antioxidativer Stress, vermehrte Einlagerung von Schlacken, Mineralstoffmangel wie zB Magnesiummangel - Unterfunktionen in Entgiftungsorganen wie Leber, Niere, Lymphe - hormonelle Störungen - begonnen bei der Schilddrüse aber auch Ostrogene, Progresteron, Getagen, etc. ...,Veranlagung, Medikamente, Esssuchtverhalten aus psychologischen Gründen (Trauer, Unzufriedenheit, Mangel an Zuwendung, etc.), sehr oft "ENERGIEMANGEL" - und damit meine ich die heute messbare "Lebensenergie" (siehe: Prognos-Energiestatusmessung unter www.vitalmesszentrum.at) -die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Es gibt also keine einzige Wahrheit oder Schuld. Es ist eine Summe an vielen Faktoren die zusammenspielen. Es es beginnt dort, wo jeder Mensch beginnt, selber die Verantwortung für seine Gesundheit zu übernehmen und dies nicht nur seinem Arzt überlässt. Und damit meine ich, dass gerade in der Prävention und bei ausgebrochener Diabetes eine Kombination aus allem (von Ernährung, Medikamenten, Nahrungsergänzungen, Bewegung, etc.) der Schlüssel läge - aber was kann ein Arzt schon präventiv machen? Nix - eben.